SOG-MARKETING
Sog-Marketing was ist das denn? Eine gute Frage: Dürfen wir Ihnen drei Gegenfragen stellen? Sind Sie als Kunde an Werbung interessiert? Mögen Sie es, permanent mit Kaufangeboten überhäuft zu werden? Glauben Sie Werbeversprechen?
Wenn Sie jetzt mindestens zwei Mal mit „nein“ geantwortet haben, dann verstehen Sie sicher, warum herkömmliches Marketing häufig am Kunden vorbei geht. Natürlich können Marketingaktionen mit Verkaufsdruck oder dem Griff in die psychologische Trickkiste verstärkt werden. Dafür gibt es Agenturen, damit lässt sich viel Geld verdienen. Aber wir sagen: Herkömmliches Marketing ist out!
Sog-Marketing ist informatives Marketing
Gerade für selbstständige Dienstleister halten wir klassisches Marketing für viel zu uneffizient und zu teuer. Wenn Sie Freiberufler, Heilpraktiker oder Therapeut sind, dann können Sie sich jetzt freuen. Denn dieser Artikel wird auch Ihnen zeigen, wie Sie Werbung in eigener Sache machen können. Sie werden sehen, wie Sie das Werbeverbot umgehen und eine Antwort auf die Frage finden: „Wie kann ich potenzielle Kunden auf mich und meine Angebote aufmerksam machen?“
Statt teure Werbeaktionen zu planen, empfehlen wir Ihnen als selbstständige Dienstleister (egal ob Sie Existenzgründer, Jungunternehmer oder ein alter Business-Hase sind), Ihren Fokus auf kontinuierliches Informations-Marketing zu legen.
Wir verraten Ihnen hier, warum es sich lohnt, potenziellen Kunden einen wahren Nutzen zu bieten – statt Ihren Mitmenschen mit Werbung auf den Geist zu gehen. Bevor wir aber die Vorteile des Informations-Marketings beleuchten, sollten Sie verstehen, was bei Ihren Mitmenschen passiert, wenn diese das erste Mal auf Sie und Ihre Angebote stoßen.
Psychologische Kaufentscheidungen – warum entscheidet man sich für Sie?
Haben Sie sich schon mal gefragt was in einem Kunden abläuft, bevor er sich entscheidet Sie zu buchen? Wahrscheinlich nicht. Da Kaufentscheidungen zu über 80% unbewusst ablaufen, werden wir uns selbst als Kunden dessen nicht bewusst.
Also nehmen wir an, jemand lernt Sie persönlich kennen, oder landet das erste Mal auf Ihrer Internetsite. Was passiert dann? Das Unterbewusstsein Ihres Gesprächspartners oder des Internetsurfers wird als erstes alle wahrnehmbaren Informationen über Sie aufsaugen. Ihr Aussehen, Ihr Auftreten, Ihre Worte (ob gesprochen oder geschrieben) und Ihr Gesamteindruck werden in Sekundenschnelle im Gehirn des Neulings ausgewertet und beurteilt. Ziel ist es, Sicherheit darüber zu gewinnen ob Sie kompetent und professionell sind.
Sollten sie die Parameter dieses Checks nicht befriedigend durchlaufen haben, sind Ihre Angebote für diese Person uninteressant. Sie haben keine weitere Chance um zu überzeugen. Haben Sie den Professionalitäts-Check dagegen bestanden und bei Ihrem Gegenüber einen kompetenten und professionellen Eindruck hinterlassen, können Sie sich glücklich schätzen.
Aber freuen Sie sich nicht zu früh. Die Prüfung Ihrer Person ist damit noch nicht beendet. Schließlich arbeiten Sie im Mensch-zu-Mensch-Bereich, da entscheidet maßgeblich die persönliche Chemie über eine gute Zusammenarbeit.
Das heißt, Sie werden nun zusätzlich einem Chemie-Check unterworfen. Ihr Gegenüber fragt sich (natürlich unbewusst): „Ist mir diese Person sympathisch?“ (Kleiner Hinweis: In der Regel sind Menschen einander sympathisch, die sich ähnlich sind.) Wenn Sie nun gar nicht den Kriterien Ihres Gegenübers entsprechen, dann empfindet sie die andere Person wahrscheinlich unsympathisch und damit sind sie nicht weiter interessant.
Wenn Sie dagegen Glück haben und der anderen Person gefallen, dann kommen sie nun in die dritte und alles entscheidende Vorauswahl. Endlich ist der andere offen für Ihr Angebot und fragt sich: „Was gibt es hier? Ist das Angebot interessant für mich?“
Jetzt erst entsteht überhaupt Interesse an dem was Sie anzubieten haben. Jetzt erst – nicht eher.
Übrigens: Wenn Sie unsere Artikel zum Thema Wunschkunden und Kaufentscheidungen verstehen noch nicht gelesen haben, sollten Sie das unbedingt nachholen. Sie finden dort viele ergänzende Informationen zu diesem Artikel.
Informations-Marketing: Interesse erzeugen statt Verkaufsdruck auszuüben
Ihnen dürfte nun klar sein, dass Sie, wenn Sie potentielle Kunden von sich zu überzeugen wollen, berücksichtigen sollten, das Marketing ein mehrstufiger Prozess ist. Deshalb macht es überhaupt keinen Sinn, bei der Kundengewinnung zu schnell vorzugehen. Jeder Kunde will richtige Entscheidungen zu treffen. Unsicherheiten versucht das Unterbewusstsein Ihrer zukünftigen Kunden immer im Vorfeld zu entkräften.
Deshalb macht es umso mehr Sinn, Ihre potentiellen Kunden professionell und kontinuierlich von sich zu überzeugen. Das können Sie am leichtesten durch wertvolle Informationen. Denn nichts überzeugt Interessenten so sehr wie Ihr Können. Das Gute ist, Sie sensibilisieren damit für Ihr Fachgebiet, Ihre Themen-
vielfalt, Ihren Nutzen für Kunden und können zusätzlich auf angenehme Art auf Ihre Angebote hinweisen.
Professionell-Sympathisch-Interessant: So stärken Sie Ihre Außenwirkung
Bevor Menschen aufgrund eines eingeschränkten Schubladendenkens Ihre Kompetenz in Frage stellen – zeigen Sie Ihre Professionalität. Bevor pozentielle Kunden Sie voreilig als unsympathisch abstempeln (weil man Sie nicht wirklich kennt), geben Sie ihnen Gelegenheit Sie näher kennen zu lernen – zeigen Sie wofür Sie stehen. Bevor Ihr Angebot im Markt untergeht, verwöhnen Sie Ihre Zielgruppe mit hochwertigen Informationen – informieren Sie über Ihren Nutzen.
Denken Sie doch mal an Ihr eigenes Kaufverhalten. Haben Sie sich nicht auch schon mal auf dem Markt von der süßen Erdbeere verführen lassen, die Ihnen die Obstverkäuferin gereicht hat? Wenn Sie wissen, wie herrlich süß die Früchte sind, dann fällt die Kaufentscheidung direkt viel leichter.
Informations-Marketing: Wie können Sie es für sich nutzen?
Stellen Sie sich einfach mal vor, Sie sind Gastgeber. Als Gastgeber planen Sie ein schönes großes Informations-Buffet für Ihre Wunschkunden. Als großzügiger Einlader machen Sie sich natürlich zuvor Gedanken, was Ihren Gästen wohl besonders gut schmecken könnte. Die Häppchen die wir jetzt so metaphorisch meinen sind natürlich leicht verdauliche Informations-Häppchen – appetitlich, wohldosiert, abwechslungsreich.
Ihre Themen finden Sie, indem Sie sich fragen: Was interessiert meine Kunden? Welche Themen sind für meine Kunden wirklich interessant? Welche Informationen helfen meinen Kunden weiter?
Treten Sie dabei als wahrer Nutzenstifter auf. Wenn Sie der Ansicht sind „Verschenke nichts, was du nicht auch verkaufen kannst“, dann haben Sie die universellen Gesetze der Fülle noch nicht verstanden. Dann können wir Ihnen auch nicht helfen. Wenn Sie aber verstehen, wie Wohlstand funktioniert, dann werden Sie liebend gerne als Erster etwas in die Beziehung zu Ihren Neukunden investieren. Schließlich ist das Ziel des Informations-Marketings, loyale Bindungen zu Ihren Mitmenschen aufzubauen.
Aber Achtung:
Kennenlern-Angebote bei denen Interessenten vorab sehr viel von sich preisgeben müssen (tiefgreifende Analysen), sind für das informative Marke-
ting nicht geeignet. Für die meisten Menschen ist die Hürde durch die Selbstoffenbarung viel zu hoch. Erlauben Sie Ihren Lesern oder Zuhörern ohne Kaufzwang von Ihnen zu profitieren. Sie werden sehen, Ihre Großzügigkeit wird belohnt.
Geeignete Formen des informativen Marketings
Nachdem Sie Ihre Informations-Häppchen nun klar vor Augen haben, brauchen Sie sich im nächsten Schritt nur noch überlegen, wie Sie diese Themen passend zu Ihrer Zielgruppe anbieten möchten.
Wichtig ist, dass Weg und Medium zu Ihrer Zielgruppe passen. Erreichen Sie Ihre Klientel am besten über PR-Artikel, Online-Seminare, Home- pagetexte, Blogeinträge, Fachforen, Präsenzvorträge etc.? Schauen Sie dabei auch möglichst auf Ihre persönlichen Stärken.
Während der eine durch sein Schreib- talent mit Onlinetexten besticht, liegt es anderen wiederum durch Live-Vorträge die Herzen höher schlagen zu lassen. Eher sensible Selbstständige laden gerne in die eigenen Räume ein und machen lieber im kleinen Kreis auf sich aufmerksam.
Egal welchen Weg Sie für sich bevorzugen, durch Informations-Marketing haben Sie die Möglichkeit, potentielle Kunden auf angenehme Art auf sich aufmerksam zu machen. Dort, wo Ihr eigenes Talent sich mit den Kundenbedürfnissen kreuzt, da entsteht Ihre Sogwirkung. Wenn Sie Ihren Kunden vermitteln können, dass Sie deren Problem verstanden haben und Lösungen dafür an der Hand haben, werden Sie mit Hilfe des informativen Marketings schnell eine positive Resonanz verbuchen.
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